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Unser Dorf :: Geschichtliches

Zwischen den großen Wäldern

Handeloh, Höckel, Inzmühlen und Wörme – vier Dörfer und seit der großen Gemeindereform in Niedersachsen 1972 eine Gemeinde. Was den Namen betrifft, gibt es Handeloh erst seit 1937, vorher hieß es Handorf.

Mit der Zusammenlegung der Landkreise Winsen (er endete an der Seeve bei Inzmühlen) und Harburg zum Großkreis Harburg 1932 gab es mit Handorf östlich von Winsen fünf Jahre lang zwei Handörfer (I und TI) in einem Kreis. Zur Vermeidung von Verwechslungen insbesondere postalischer Art – wurde ein neuer Name gefunden: Handeloh. Die Ortschaften Langeloh im Norden und Undeloh im Osten standen Pate. Die Endsilbe „-loh“ weist auf Lichtung im Wald hin. Und so ist es auch. Handeloh liegt seit dem Ende der großen Aufforstungen, die im vergangenen Jahrhundert begannen, zwischen den großen Waldgebieten der Loh(Wald-)berge im Norden und den Klosterforsten im Süden.

Mit Wald bzw. seinem Produkt, dem Holz, hatte Handorf/Handeloh lange Zeit hindurch zu tun, obwohl es bis zur letzten Jahrhundertwende im Handeloher Raum kaum Wald gab, sondern überwiegend Heide.

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Handeloh – Das Tor zur Lüneburger Heide!

Seit der Zeit des mittelalterlichen Holzmarktes treffen sich viele Wege und Straßen aus allen Himmelsrichtungen in Handeloh direkt in der Lüneburger Heide. Durch dieses Tor geht es per Pferd, mit dem Rad, dem Heide-Shuttle, per Bus oder Bahn oder einfach auf „Schusters Rappen“ zu den großen idyllischen Heidelandschaften.

Handeloh als Tor zur Lüneburger Heide ist der Ausgangspunkt zu allen Heideorten und Sehenswürdigkeiten. Die Ruhe und Einsamkeit Handeloher Heideflächen, den Urstromtälern der Seeve und Este und die Wälder bieten eine landschaftliche Vielfalt und Schönheit,  die ihres Gleichen suchen. Sie laden zur Muße und zum Verweilen ein.

In und um Handeloh erleben Sie eine Verbindung von Natur und Kultur, die heidetypische Wacholder und Moor mit der Landschaft  bäuerlicher Prägung verbindet. Aus diesem Grund finden Sie hier Gasthöfe und Restaurants, die die typischen Heidespezialitäten servieren.

Höckel

Das Wald-, Wiesen- und Heideparadies in Höckel ist eine versteckte Schönheit, die in ihrem Reichtum entdeckt werden will.

Das Bächlein der Este ist für viele Tiere ein Biotop der besonderen Art. Keine Touristenströme stören die Ruhe und den Frieden der sehr urtypischen und malerischen Landschaft. Der Naturfreund erlebt Artenvielfalt an Pflanzen, Insekten und sonstigem Getier. Pferdehöfe und Restaurationen bieten weiterhin Möglichkeiten der Erholung und des Genusses in Höckel.

Inzmühlen

Das große Urstromtal der Seeve gestaltet die Umgebung Inzmühlens in vielen Fassetten. Der mäandernde Flusslauf der Seeve quert Heideflächen und Wälder, die es mit jedem tropischen Urwald aufnehmen können.  Diese Landschaft lädt einfach zum Träumen ein.

Große Farne und riesige Bäume spenden an heißen Sommertagen dem Wanderer Schatten und Kühle fernab von jeglichem Straßenlärm. Die Höfe Inzmühlens gesäumt von der Seeve bieten Interessierten Möglichkeiten  zum Reiten, Kaffeetrinken oder einfach nur zum Trödeln.

Wörme

Das Landschaftsschutzgebiet Büsenbachtal-Wörme mit seinen Quellgebieten und kleinem Bachlauf, Heideflächen und Wäldern bietet Erholung und Ruhe von der Hetze des Alltags. Hier atmet die Seele durch.  Alte Bauernhöfe, Restauration und Hofladen, Schafstall mit Cafe, Forellenzuchtbetriebe eingebettet in altem Eichenbestand bieten kulinarische Spezialitäten, die den hungrigen Wanderer zufrieden stellen. Für die Nahrung der Seele sorgt eine Gärtnerei vor Ort, die Farben-, Duft- und Blütenmeer für die Sinne bereit stellt.